Kategorie-Archiv: Veranstaltungstipps

Abstracts jetzt online

Die Abstracts zu den großen Plenarsitzungen wurden auf der Kongresswebsite zum 88. Deutschen Archivtag eingestellt. Interessierte, die bereits heute einen Eindruck von den bevorstehenden Veranstaltungen erlangen möchten, können die Abstracts nun einsehen und -nach Wunsch- im PDF-Format herunterladen.

Jetzt auf der Kongresswebsite verfügbar: Abstracts zu den Plenarveranstaltungen Bild: Adam Clarkson

Verfügbar sind Abstracts zu allen großen Plenarveranstaltungen:

Aktuelles: Frühbucherrabatt endet

Die Frist für den Fühbucherrabbat beim 88. Deutschen Archivtag läuft in der kommenden Woche aus. InteressentInnen können diesen bei der Online-Anmeldung noch bis zum Freitag, 22. Juni, um 12:00 Uhr nutzen.

Letzte Chance auf günstige Konditionen: Der Frühbucherrabatt endet am 22. Juni 2018 um 12:00 Uhr. Foto: VdA

Je nach Kategorie winken den TeilnehmerInnen Preisnachlässe bis zu 30€ (siehe auch Tabelle im Programmheft auf Seite 28). Der Frühbucherrabatt ist noch bis kommenden Freitag buchbar und muss bis zum 30. Juni 2018 bezahlt werden.

Erste Veranstaltungen sind bereits ausgebucht: So ist eine Anmeldung für die Fortbildung 2 (Pfade ins digitale Dickicht. Chancen und Herausforderungen bei der Erschließung mit Normdaten) sowie für die Führungen F3, F8 und F12 leider nicht mehr möglich. Auch bei den restlichen Fortbildungen und Führungen können wir reges Interesse feststellen. Hier sind jedoch noch wenige Restplätze verfügbar.

Vorschau auf lokalhistorischen Vortrag

Neben archivfachlichen Beiträgen wird es auf dem 87. Deutschen Archivtag auch in diesem Jahr wieder einen lokalhistorischen Vortrag geben. Thema: „Sich Einschreiben in die Demokratie. Bürgerbriefe an den Oberbürgermeister als Medium der politischen Teilhabe im Wolfsburg der 1950er/60er Jahre.“ Was genau darunter zu verstehen ist, erklärt Referent Dr. Alexander Kraus in diesem Beitrag. 

Direkt an die staatlichen Vertreter adressierte Bürgerbriefe sind – anders als beispielsweise Petitionen – in der bundesdeutschen Nachkriegsdemokratie im Grunde nicht vorgesehen. Es haftet ihnen im Zeitalter einer repräsentativen Demokratie etwas Vormodernes an; nicht selten wurden sie daher in ihrer frühen Rezeptionsgeschichte als anachronistische Überlieferungen einer längst vergangenen „Untertanenkultur“ beschrieben. Dabei gesteht Artikel 17 des Grundgesetzes einem jeden Bürger das Grundrecht zu, „sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Bitten oder Beschwerden an die zuständigen Stellen und an die Volksvertretung zu wenden“.

Der Bürgermeister von Berlin-Kreuzberg, Willi Kressmann (l), übergibt zur Rathauseinweihung Oberstadtdirektor Wolfgang Hesse (r) einen Kummerkasten, Wolfsburg 1958. Foto: IZS

Das Bundesverfassungsgericht stärkte diese Position 1953 noch dahingehend, dass eine „ordnungsgemäß eingereichte Petition“ eine über eine bloße Empfangsbestätigung hinausreichende schriftliche Antwort erforderlich mache. Die Göttinger Kulturanthropologin Michaela Fenske liest denn auch gerade die Bürgerbriefe der Bonner Republik als wichtigen Schritt im Aushandlungsprozess der bundesdeutschen Nachkriegsdemokratie.Weiterlesen

Podiumsdiskussion statt Zweiter Gemeinsamer Arbeitssitzung

Anders als in den letzten beiden Jahren wird es beim 87. Deutschen Archivtag in Wolfsburg keine Zweite Gemeinsame Arbeitssitzung geben. An ihre Stelle tritt eine Podiumsdiskussion zum Thema „Big Data und die Archive: Das Wechselverhältnis von technologischen Innovationen, Massenbearbeitung und archivischen Arbeitsprozessen“ unter Leitung von Dr. Bettina Joergens.

Zum Abschluss des Archivtags erfolgt in diesem Jahr eine als Podiumsdiskussion gestaltete Veranstaltung. Eine Soziologin, ein Wirtschaftsinformatiker sowie ArchivarInnen diskutieren über die Wechselwirkungen zwischen neuen Technologien und Medien sowie der Herausforderung angesichts von Massendaten und -akten einerseits und den archivischen Abläufen und Arbeitsprozessen andererseits. Dabei werden klassische archivische Aufgaben wie Bewertung, Übernahme, elektronische Archivierung, Bereitstellung und Nutzung sowie Digitalisierung beleuchtet.

Podiumsdiskussion auf dem 84. Deutschen Archivtag 2014. Foto: VdA

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500 TeilnehmerInnen – letzter Tag des Frühbucherrabatts

Postkästen in der VdA-Geschäftsstelle

In den vergangenen Wochen hat das Team der VdA-Geschäftsstelle viele neue Anmeldungen bearbeitet, mittlerweile ist die 500er Marke geschafft – wir freuen uns über das große Interesse!

Heute ist es noch bis 23:59 Uhr möglich, bei einer Anmeldung den Frühbucherrabatt zu erhalten. Wer von den günstigen Tarifen profitieren möchte, sollte sich also beeilen (hier gelangen Sie direkt zur Online-Anmeldung auf der Website des Archivtages).

Wie im letzten Beitrag angekündigt, nehmen mit steigender Zahl der TeilnehmerInnen auch die begrenzten Plätze in den Fortbildungen und anderen Veranstaltungen ab. Neben dem Internationalen Austausch zu archivfachlichen und -politischen Themen am Mittwoch sowie der Fortbildungsveranstaltung 5: Pfade ins digitale Dickicht. Chancen und Herausforderungen bei der Erschließung mit Normdaten am Freitag ist nun auch die Fortbildungsveranstaltung 3: Personenbezogene Angaben in Archivgut und Erschließungsdaten: Einführung in das Benutzungsrecht und die Rechtslage bei der Internetpräsentation sowie Hinweise für die Praxis am Mittwoch ausgebucht.

Auch bei den übrigen Fortbildungen sind nur noch begrenzte Kontingente verfügbar, diese werden -wie üblich- nach Eingangsdatum der Anmeldungen verteilt.